Eine Demonstration der Überlegenheit

02.03.2026 10:57

HG Saarlouis fegt Dutenhofen mit 39:20 (19:9) aus der ausverkauften Stadtgartenhalle

 

Saarlouis. Das war mehr als eine Revanche für die Hinspiel-Niederlage, das war eine Demonstration der Überlegenheit und Stärke. Die HG Saarlouis fegte die bis dahin auf Rang 3 liegende HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit 39:20 (19:9) regelrecht aus der mit 1500 Zuschauern wieder mal ausverkauften Stadtgartenhalle. Die Jungs von Eike Schuchmann konnten einem fast schon leid tun, denn sie hatten dem Angriffswirbel der Gastgeber, einer offensiv-aggressiven Abwehr und einem herausragenden Schlußmann Michel Fiedler kaum etwas entgegen zu setzen. Schon zur Pause war die Revanche quasi gelaufen. die Saarländer lagen beim 19:9 bereits zweistellig vorne. Und ganz deutlich wurde es dann nach dem Seitenwechsel, als die HGS mit einem 7:0-Lauf auf 26:9 erhöhte und den Sack schon 20 Minuten vor dem Ende zu machte.

 

Von Beginn an zeigten die Saarländer, daß sie diese Revanche unbedingt wollten. Schon die ganze Woche habe dieses „Wollen“ die Trainingsarbeit bestimmt, freute sich hinterher HGS-Cheftrainer Jörg Lützelberger. In der Halle hatten sich nach gut fünf Spielminuten die HGS-Fans besondess darüber gefreut, daß Marcel Becker nach seiner schweren Verletzung wieder auf der Platte stand und sein erstes Heim-Tor in diesem Jahr zur 3:2-Führung erzielte. Zu der Zeit konnten die Gäste noch ein wenig mithalten. Doch nach und nach wurde die Überlegenheit der Gastgeber auch im Ergebnis sichtbar. Über 6:3 und 8:5 kontrollierte Saarlouis Spiel und Gegner immer mehr.

 

Derweil konnte Jörg Lützelberger seine Rückraum-Reihe munter durchwechseln, ohne daß das dem Spiel einen Abbruch tat. Da funktionierte vieles und auch die Reihe mit Top-Talent Silas Geis und dem Schweden-Doppel Olle Österhall und Zeb Bjerneld agierten mit viel Spielfreude und Überzeugung.
Dazu glänzten Yves Kunkel und Lars Weissgerber auf den Aussenbahnen. Nach 25 Minuten trafen Geis, Noh und Bjerneld mit einen Dreierpack zur ersten Zehn-Tore-Führung (17:7, 27.), die dann auch bis zur Pause (19:9) hielt.

 

Eike Schuchmann hatte schon in Halbzeit 1 zwei seiner drei Auszeiten verbraucht, ohne daß es seinen Jungs wirklich weiter geholfen hätte. Im Gegenteil. Nach dem Seitenwechsel wurde es schlimmer für die Mittelhessen, die so langsam in lähmende Depression zu verfallen schienen, während die Gastgeber mit Wiederanpfiff munter weitermachten. Erst mal hielt MichelFiedler seinen 2. Siebenmeter dann legten Kunkel, Becker, Reitz und Sven Eberlein einen 5:0-Lauf zum 24:9 (34.) aufs Parkett und Eike Schuchmann sah sich schon in Minute 35 gezwungen, seine dritte und letzte Auszeit aufzurufen. Doch auch die verpuffte. Leonard Rettemeier kassierte eine harte rote Karte und Saarlouis legte noch zwei weitere Törchen zum 26:9 (37.) nach. Da bestand über den Ausgang der Partie in der ganzen Halle schon kein Zweifel mehr.

Die 1500 Fans – unter ihnen über 100 Saarlouiser Feuerwehrleute als Ehrengäste – konnten das Rest-Spiel einfach nur genießen. Sie bejubelten in der 45. Spielminute das schönste Tor des Abends, als Olle Österhall mit einem Kempa-Pass den von Linksaussen einspringenden Yves Kunkel fand und der zum 29:14 vollstreckte. Die Spielfreude bei den Saarländern ließ nie nach. Zischen der 50. und 56. Minute markierten die Gastgeber noch einmal einen 6:0-Lauf dessen abschließender Treffer von HGS-Toptalent Philipp Petschick zum 36:16 den höchsten Vorsprung (20-Tore) markierte. Am Ende blieb ein Vorsprung von 19 Toren übrig, den die Saarländer ausgiebig feierten.

 

Statistik HGS: Fiedler 15 Paraden, davon 3x7m, Kunkel 9/3, Geis 4, Weißgerber 4, Bjerneld 4, Österhall 4, Petschick 3, Eberlein 3, Reitz 3, Becker 2, Durmishi 2, Noh 1

 

Statistik HSG: Naß 2 Paraden, Geskes 5 Paraden davon 2x7m, Bremond 4/4, Zaum 4 Scheibel 3, Weimer 3, Okpara 2, Rettemeier 1, Boczkowski 1, Opitz 1, Schwalbe 1

 

Siebenmeter: HGS 3/5, HSG 4/7

 

Zeitstrafen in Minuten: HGS 12, HSG 4 (rote Karte Rettemeier)

 

Zuschauer: 1500

 

Quelle: PM HG Saarlouis

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