Schon Ende September und immer noch kein einziges Heimspiel in dieser Saison: Am Samstag (20 Uhr) hat das lange Warten auf den ersten Auftritt in der Schänzle-Hölle für die HSG Konstanz ein Ende. Mit dem TSB Schwäbisch Gmünd stellt sich ein Aufsteiger mit großer Euphorie am Schänzle vor.
Jene Euphorie und den Rückenwind, den die HSG in der eigenen Halle entfachen kann. Gerade nach dem bitteren Ende in Regensburg wird der jungen Konstanzer Mannschaft die gelb-blaue Wand im Rücken guttun. Mit etwas Abstand ist sich Ralf Bader sicher: „Wir hatten es mit einem richtig guten Gegner zu tun.“ Allerdings boten sich in der ersten Halbzeit genügend Möglichkeiten zur Vorentscheidung. „Wir haben das aufgearbeitet und deutliche Worte gefunden“, erklärt der HSG-Coach, für den nach dieser Erfahrung ein „Learning“ stattfinden muss. Es ging zuletzt auch darum, ein Bewusstsein für diese Situationen zu schaffen und den Spielern „einige Werkzeuge dafür an die Hand zu geben“, so der 45-Jährige. Mit mehr Überzeugung und mehr Leichtigkeit. „Manchmal“, so der ehemalige Bundesligaspieler, der diese Situationen aus seiner eigenen aktiven Karriere kennt, „muss man das auch erzwingen.“ Insgesamt eine bittere Erfahrung in der Domstadt. Aber auch eine, die abgehakt ist und sich nun nicht wiederholen soll.
Quelle: PM HSG Konstanz
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