BEIM TVH PLATZT DER KNOTEN

11.11.2023 11:41

Dem TV 05/07 Hüttenberg gelingt es, den Schwung aus der Nationalmannschaftspause mitzunehmen und mit dem zweiten Heimsieg den Hexenkessel Mittelhessen wieder aufkochen zu lassen. Die Mittelhessen besiegten am Freitagabend den VfL Lübeck-Schwartau mit 26:17 (9:10).

Beide Mannschaften starteten langsam, aber auf Augenhöhe in die Partie. Dennoch gelang es den Gästen aus Lübeck eine anfängliche Wurfschwäche der Blau-Weiß-Roten auszunutzen. Auch glänzte Torwart Paul Dreyer in den ersten Minuten, sodass die Tiger nach zehn Minuten erstmals auf drei Tore erhöhen konnten (3:6/10‘).

Dann sollte jedoch Leo Grazioli, der sich in zwei Einsätzen mit der Schweizer „Nati“ auf die Europameisterschaft vorbereitete, seinen ersten Glanzmoment des Abends feiern. Grazioli fischte den Ball von Ole Hagedorn aus der Luft, der frei zum Gegenstoß vor dem Hüttenberger Tor in die Luft stieg und leitete einen Angriff ein, in dem Dave Kuntscher seinen Gegner per Wackler aussteigen ließ und erfolgreich auf -2 verkürzen konnte (4:6/15‘).

Lübeck erhöhte zwischenzeitlich erneut auf 4:7 und zog im folgenden Angriff die erste Auszeit, die jedoch gegen sie umschlagen sollte. Den Hüttenbergern gelang es einen Fehlpass an den Kreis, eine Parade von Grazioli und einen Fehlwurf der Lübecker auszunutzen. Grazioli gelang ein Zuckerpass an den vorsprintenden Tim Rüdiger, der zum Ausgleich einnetzte (7:7/20‘). Lübeck zog schließlich mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause.

Deutliche Leistungssteigerung in Durchgang zwei

Die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte zeigte ein völlig ausgewechseltes Heimteam. Vor einem euphorischen Publikum gelang durch eine geschlossenere Abwehr, die Leo Grazioli beim Abrufen von Höchstleistungen unterstützte, ein 9:3 Lauf, dem Ian Weber mit einem Kemapa-Tor, vorbereitet vom außen einspringenden Tim Rüdiger, die Sahnehaube aufsetzen sollte (18:13/45‘).

Vielmehr gelang es den Hüttenberger Jungs, das gestiegene Tempo auch aufrecht zu erhalten. Leo Grazioli, der mit 14 Paraden (45 %) das Torhüterduell deutlich gewann (LÜB: 28 %) und einen wichtigen Rückhalt für den Heimsieg bot, überzeugte mit weiteren Paraden. Aber auch im Angriff lief es trotz des Ausfalls von Niklas Theiß (Schulter) überzeugend (Wurfquote 57 %). Hier wusste Dave Kuntscher den Ausfall zu kompensieren, der mit 7 Toren sein bestes Spiel der Saison machte. Schließlich wusste auch Ian Weber erneut zu überzeugen, der seine Fähigkeiten als Spielmacher präsentierte und sechs Mal in das gegnerische Tor traf.

Kneer: In Halbzeit zwei alles besser gemacht

Stefan Kneer, TV 05/07 Hüttenberg: „Die Stimmung in der Halle war heute richtig gut. Dafür herzlichen Dank! Wir hatten heute einen sehr, sehr guten Torwart. In Halbzeit eins hat bei uns das Selbstverständnis noch ein wenig gefehlt und wir machen einige Fehler. In der zweiten Halbzeit halten wir uns dann an unsere Absprachen und machen das Besser, was uns in Halbzeit eins nicht gelungen ist. Am Ende denke ich, kann man hier von einem verdienten Sieg sprechen.

 

David Röhrig, VfL Lübeck-Schwartau: „Wenn man ehrlich ist, war auch in der ersten Halbzeit die Führung mehr erkämpft als erspielt. Leider sind bei uns einige Leute ausgefallen, das hat uns merklich aus dem Rhythmus gebracht. In der zweiten Halbzeit kollabieren wir dann. Man hat gesehen, dass Spieler offensiv in der Verantowrtung standen, die das noch nicht so oft gemacht haben, die dann dem Druck der Halle und der Leistung der Hüttenberger nicht standgehalten haben. Insofern enttäuscht mich schon, dass wir uns haben hängenlassen, aber das müssen wir einfach abhaken und anerkennen, dass Hüttenberg heute stärker war.“

TV 05/07 Hüttenberg: Grazioli (14 Paraden / 1 7m), Rüspeler; Schwarz (3), Kirschner, Weber (6), Zörb, Reichl (3), Rüdiger (3), Hofmann, Leunissen, Klein (1), Kompenhans (2), Scheibel, Schreiber (1), Kuntscher (7)

VfL Lübeck-Schwartau: Dreyer (8 Paraden / 1 7m), Conrad (2 Paraden); Ostenberg (1), Leitz, Hagedorn (1), Löfström (2), Skorupa, Patzel, Blaauw (1), Schrader (4), Speckmann (3), Geenen (3), Bruhn (2)

Schiedsrichter: Hannes/Hannes (Leverkusen/Köln)
Zeitstrafen (Min): 4:4
Zuschauer: 1.100

Quelle: PM TV 05/07 Hüttenberg

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